„Ayurveda
ist das jahrtausendalte Wissen über die Natur.
Denn die Natur weiß, wie Leben entsteht. Wir Menschen
können viel davon lernen".
Als Teil der heiligen hinduistischen Schriften –
den Veden – reichen die Wurzeln des Ayurveda zurück
in die Zeit vor ca. 5.000 Jahren. Bei den Veden handelt
es sich der Überlieferung nach um das Wissen, das
den Weisen in Indien von den Göttern offenbart
wurde. Insgesamt bestehen die Veden aus vier Schriften,
die in der Zeit zwischen 1500 – 1200 v.Chr. verfasst
wurden. Die vierte Veda – die Atharvaveda –
enthält den Grundstein des ayurvedischen Wissens.
In den Jahren zwischen 600 v.Chr. und 1000 n.Chr. wurden
weitere Schriften verfasst, die Ayurveda zu einem System
vollständiger medizinischer Versorgung werden ließ.
Es ist in Indien bis heute weit verbreitet und erfreut
sich nun auch in der westlichen Welt nach und nach wachsender
Beliebtheit. In zunehmendem Maße findet in der
modernen Welt eine Rückbesinnung auf traditionelle
Heillehren statt. Immer häufiger kommt es vor,
dass ayurvedische Methoden und Schulmedizin kombiniert
angewandt werden. |