Wissenswertes
über Haare |
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Wußten Sie schon?
• Haare
in Zahlen
• Große Belastbarkeit
• Die ersten Haare wachsen bereits
im Mutterleib
• Wie entsteht
ein Haar?
• Aufbau eines Haares
• Die verschiedenen Lebensphasen der
Haare
• Die Haarwurzel stirbt
nicht ab |
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Wußten
Sie schon? |
| Der Mensch
hat durchschnittlich 100.000 - 200.000 Haare bei einer
Haardichte von 180-350 Haare/cm2: Blonde haben meist etwas
mehr, bis zu 150.000, Dunkelhaarige um die 100.000 - 200.000
und Rothaarige etwa 80.000 - 100.000 Haare. Die Anzahl
der Haare ist bei jedem Menschen genetisch festgelegt.
Ein einzelnes Haar kann ein Gewicht von bis zu 90 g tragen.
Haare wachsen im Sommer schneller als im Winter und während
der Nacht langsamer als tagsüber. Das durchschnittliche
Haarwachstum pro Tag liegt bei ca. 0,3 mm (etwa 1 cm pro
Monat). Männer haben im Vergleich zu Frauen meistens
dichtere Haare und ein schnelleres Haarwachstum. Die Dicke
der Haare sowie die Haarlänge haben keine Bedeutung
für die Entstehung von Haarausfall. Haarausfall entsteht
in den Haarwurzeln tief in der Kopfhaut und nicht am sichtbaren
Haarschaft. |
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Haare
in Zahlen |
Anzahl
der Kopfhaare: 100.000 – 200.000
Haardichte: 200/ qm
Haardicke: 0,1 mm
Wachstum im Monat: 1 cm
Gesamte täglich Haarproduktion: 30 Meter
Lebensdauer des Haares: 5 – 7 Jahre
Natürliche Ausfallmenge der Haare: 20 – 120
Stück |
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Große
Belastbarkeit |
Die
Kopfhaare sind fest verankert und extrem belastbar.
Ein gesunder Schopf mit durchschnittlich 100.000 Haaren
kann rein rechnerisch einer Zugkraft von acht Tonnen
widerstehen. Das entspricht der Zugkraft von ca. 6-7
Mittelklasse-PKW`s. |
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Die ersten
Haare wachsen bereits im Mutterleib |
Wussten
Sie, dass die Wurzeln für Ihre spätere Haarpracht
schon im Mutterleib entstehen? Bereits ab der zehnten
Schwangerschaftswoche beginnen sich die Haarfollikel
auszubilden. Diese bilden später die Produktionsstätte
der Haare. Zum Zeitpunkt der Geburt ist die Anzahl der
möglichen Haare damit festgelegt, sowohl auf dem
Kopf als auch am gesamten Körper. Die einzigen
unbehaarten Körperstellen sind die Lippen, Handflächen
und Fußsohlen.
Kommt es im Laufe des Lebens zu Veränderungen
der Haardichte wie stärkeres Wachstum oder Haarverlust,
steht dies in direkten Zusammenhang mit der Aktivierung
einzelner Haarfollikel und kann durch Anpassung der
Lebensumstände beeinflusst werden. Die Gründe
hierfür können vielfältig sein und reichen
von der veränderten Versorgung mit Nährstoffen
über hormonelle Schwankungen bis hin zu psychischen
Belastungen, um nur einige zu nennen. Erst wenn Haarfollikel
zerstört wurden, zum Beispiel durch Verbrennungen,
ist eine Aktivierung nicht mehr möglich.
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Wie entsteht
ein Haar? |
Betrachten
wir die Produktionsstätte der Haare doch einmal
im Detail. Durch Einstülpung der Oberhaut (Epidermis)
bis in die Unterhaut (Dermis) entsteht ein Kanal (Haarfollikel),
der die Haarwurzel aufnimmt. Der Follikel ist von einem
feinen Geflecht aus Nerven und Blutgefässen umschlossen.
Die Verdickung am unteren Ende des Haarfollikel wird
als Haarzwiebel bezeichnet.
Die Versorgung der Haarzwiebel wird hauptsächlich
durch die zahlreichen Blutgefässe in der Papille
gewährleistet. Die Papille ist eine Einstülpung
am unteren Ende der Haarzwiebel, die Blutgefässe
bis an die haarbildenden Zellen heranführt und
diese mit Nährstoffen versorgt. Während der
Wachstumsphase findet im Bereich um die Papille eine
rege Zellteilung statt. Die Zellen wandern nach oben,
bis das Haar nach ca. sechs Tagen das Licht der Welt
erblickt. |
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Aufbau
eines Haares |
Das
menschliche Haar besteht aus Keratin und teil sich auf
in:
• Haarwurzel
(unter der Haut / nicht sichtbarer Teil
der Haare)
• Haarstamm
(außerhalb der Haut / sichtbarer
Teil der Haare)
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| Betrachtet
man das Haar im Querschnitt stößt man auf drei
wesentliche Schichten. |
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• Die Cuticula
(Schuppenschicht)
Flache Zellen, die sich wie Dachziegel überlappen
und somit die harte äußere Schutzschicht
des Haares bilden.
• Der Cortex
(Faserschicht)
Diese feste Keratinschicht verleiht dem Haar
seine stabile Struktur und enthält die
Pigmente, die für die Haarfarbe verantwortlich
sind.
• Die Medulla
(Haarmarkkanal)
Bildet - wie ein Röhrchen - die Mitte des
Haares. Oft nur unregelmäßig oder
gar nicht gefüllt.
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| Dünne,
feine Haare bestehen nur aus Cuticula- und Cortexzellen.
Bei stärkeren Haaren mit größerem Durchmesser
treten in der Mitte Medullazellen auf. Man geht davon
aus, dass sich die dadurch bildende Hohlraumstruktur die
wärmeisolierende Eigenschaft des Haares verbessert. |
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Die verschiedenen
Lebensphasen der Haare |
Die
Haare durchlaufen drei Wachstumsphasen. Diese Phasen
dauern unterschiedlich lang und können sich durch
äußere und innere Einflüsse verschieben.
Nicht alle Haare befinden sich im gleichen Entwicklungsstadium,
sondern durchlaufen unabhängig voneinander verschiedene
Zyklen.
Die erste und die wichtigste Phase ist die Wachstumsphase
(Anagenphase), danach geht das Haar in die Übergangsphase
(Kathagenphase) und zum Abschluss kommt die Ruhephase
(Telogenphase), die dann mit dem Haarausfall des Haares
endet. Wenn das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut
intakt ist, beginnt dieser Haarzyklus immer wieder vom
neuen und wiederholt sich ca. alle sieben Jahre. |
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• Die Wachstumsphase (Anagenphase):
In dieser Phase findet das Wachstum des Haares
statt. In der Regel dauert diese Phase drei bis
sechs Jahre. In dieser Phase nennt man die Haare
„Anagen-Haare“. Ca. 80 - 85% der Haare
befinden sich in dieser Phase.
• Die Übergangsphase (Katagenphase):
Der zweite Schritt nach der Wachstumsphase ist
die Übergangsphase „Katagenphase“
, die zwei bis drei Wochen anhält. In dieser
Phase wird die Versorgung der Haarwurzel abgebaut
und Zellteilung wird abrupt eingestellt. Das Haar
verhornt und ist komplett fertig. Von der Gesamtmenge
der Haare befinden sich lediglich 2 - 5% in dieser
Phase.
• Die Ruhephase (Telogenphase):
Die Ruhephase bildet die Abschlussphase, auch
„Telogenphase“ genannt. Diese dauert
zwischen vier bis neun Monaten. Hier findet kein
Stoffwechsel mehr statt. Das Haar wird zunehmend
an die Oberfläche der Kopfhaut verschoben,
bis es ausfällt oder durch das nachwachsende
Haar heraus geschoben wird. Ca. 10 - 15% unserer
Haare finden sich in dieser Phase. |
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Die Haarwurzel
stirbt nicht ab
Haarfollikel – die Quelle des ewigen Haarwachstums |
| Immer wieder
werde ich gefragt, ja wenn die Haare ausgehen, stirbt
doch die Haarwurzel ab. Tatsache ist, dass wie schon im
vorhergehenden Kapitel beschrieben haben, das Haar am
Ende der Anagenphase (Wachstumsphase) das Wachstum einstellt
und langsam in die oberste Schicht der Kopfhaut wandert,
um einem neuen Haar Platz zu machen.
Bereits während der Ruhephase des alten Haares
bildet sich am Grund des Follikels eine neue Haarzwiebel
und lässt ein neues Haar heranwachsen. Der natürliche
Wachstumszyklus beginnt wieder von neuen. Ein im Rahmen
dieses Kreislauf ausgefallenes Haar hinterlässt
keinen leeren Platz. Solange an dieser Stelle ein gesunder
Haarfollikel existiert, wächst nach dem das alte
Haar ausgefallen ist, bis ins hohe Alter immer wieder
ein neues Haar nach.
Um Ihnen zu demonstrien, das entgegen der weitverbreiteten
Meinung, dass mit dem ausgehen der Haare die Haarwurzel
abstirbt, möchte ich Ihnen gerne ein Beispiel geben:
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es
sein kann, dass selbst eine ausgezupfte Augenbraue nach
kürzester Zeit wieder nachwächst. Wenn die
Wurzel einmalig wäre, könnte dies nicht gesehen. |
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Haarprodukte |
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Individuelle Beratung
Wir haben über 20 Jahre Erfahrung und wenden unsere Ayurvedamethode
sehr erfolgreich auch in sehr schwierigen Fällen an. Haarprobleme
sind so individuell wie die Menschen, die unter ihnen leiden. Die Ursachen
müssen im Einzelfall geklärt werden. In wie weit wir Ihnen helfen
können, zeigt sich meist schon im persönlichen Beratungsgespräch.
Hierbei ist es wichtig, dass wir neben der Ernährung auch auf andere
Aspekte des Lebens eingehen. Danach stellen wir ein individuelles Paket
zur Behebung Ihrer Haarprobleme zusammen.
Zu den KAYA VEDA Spezialprodukte
KAYA VEDA Spezialprodukte sind keine Medikamente, es handelt sich hier um ayurvedische Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel. KAYA VEDA-Produkte sind kein Ersatz für ggf. medizinisch notwendige Maßnahmen. Bei den Produkten handelt es sich um Kräuter-Kompositionen, die nach alten, traditionellen Rezepturen (und nach aktuellen kosmetischen Richtlinien, zeitgemäßem Inhalt- und Konservierungsstoffen) produziert werden.
Die Produkte sind als ganzheitlich alternative – Herangehensweise an der Kopfhaut und Haarprobleme zu verstehen. Trotz langjähriger Erfahrung mit guten Ergebnissen der Produkte kann eine Heilung nicht mit Sicherheit erwartet werden. Dies gilt selbst dann, wenn die Produkte wie vom Kaya Veda Team empfohlen bzw. entsprechend der Anwendungshinweise auf dem Produkt angewendet werden. In der Beschreibung der Wirkungsweise der Produkte ist daher kein Heilversprechen zu sehen. Eine ärztliche Abklärung der Symptome ist in jedem Fall empfehlenswert und notwendig.
Haben Sie noch mehr Fragen?
Telefon: 0821 - 3 49 75 20
Mo. - Fr. 10 - 13 Uhr
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