| An dieser
Stelle wollen wir uns nicht dem Haarausfall als Krankheit
widmen, sondern Krankheiten, die Haarausfall verursachen
können.
Bereits in den Kapiteln „Ursachen für Haarausfall
bei der Frau“ (Schwangerschaft und Wechseljahre)
haben wie die enge Verbindung zwischen Schwankungen
des Hormonspiegels und des Haarausfall beleuchtet. So
ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch Krankheiten
die im wesentlichen in Zusammenhang mit Hormonstörungen
gebracht werden, die Qualität der Haare negativ
beeinflussen oder sogar zu deren Ausfall führen
können.
Besonders häufig wird dies bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen
beobachtet je nach dem, ob die Schilddrüse zu viel
oder zu wenig Hormone produziert, spricht man von einer
Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion. Immerhin
fast 50% aller Schilddrüsenkranken leiden gleichzeitig
auch unter mehr oder weniger ausgeprägten Haarproblemen.
Sowohl Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion
als Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion
klagen über dünne, brüchige und stumpfe
Haare.
Bei Patienten die unter einer Schilddrüsenüberfunktion
leiden, neigen die Haare dazu frühzeitig zu ergrauen.
Besonders hart trifft es Menschen bei denen eine Schilddrüsenunterfunktion
diagnostiziert wurde. In diesen Fällen fallen die
Haare früher als üblich aus. Hinzu kommt,
das die Symptome sich nicht auf die Kopfhaut beschränken,
sondern am ganzen Körper beobachtet werden können.
Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, zunächst einen
Mediziner zu konsultieren, um sicherzustellen, ob eine
Schilddrüsenstörung vorliegt. Selbstverständlich
können wir mit unseren ayurvedischen Methoden auch
in diesen Fällen zur Stärkung und Kräftigung
der betroffenen Haare beitragen. Voraussetzung ist jedoch,
dass eine Normalisierung des Hormonspiegels sichergestellt
ist. |